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Starker Einstieg in die Bezirksklassensaison 26/27

Nach dem Meistertitel in der A-Klasse der Vorsaison steht für die stärkste Ochtendunger Mannschaft in dieser Spielzeit die Mission Klassenerhalt ganz oben auf der Prioritätenliste. Alle Beteiligten sind sich dabei einig, dass es im besten Fall nicht nur ein knapper, sondern ein überzeugender werden soll.

Nachdem am ersten Spieltag dank ungerader Mannschaftszahl eine spielfreie Runde anstand ging es am 18.10. zu Hause gegen den Langzeitrivale und Nachbarn aus Polch. Die Tollen Springer gerieten allerdings ad hoc mit 2:0 in Rückstand, da sie nur mit 4 Spielern anreisten, während die Gastgeber vollzählig angetreten waren. Entsprechend war es für Friedel Schütz und Ella Reuber an den Brettern 2 und 4 ein kurzer Einsatz. Nach einer sehr schnelle, theorielastigen und gradlinig gespielten Partie gegen Mick Schäfer in der beide sich sehr sattelfest zeigten steuerte Jannik Höblich an Brett 6 den nächsten „halben“ bei, so dass zum Mannschaftsremis an den verbliebenen 3 Brettern nur noch ein halber Punkt geholt werden musste. Zu dieser Zeit stand es aber an Brett 1 für Nils Schuck gegen Helmut Bürger und auch Fynn Schneider an Brett 5 gegen Harm Nordmann nicht gut. Lediglich Leo von Elmpt war an Brett gegen Wolfgang Adler in ausgeglichener Stellung mit Aussicht auf etwas zählbares unterwegs.

Nils musste dann auch alsbald die Waffen strecken, nachdem ihm ein Rückstand aus der Eröffnung den Helmut konsequent auszunutzen wusste langsam aber stetig zum Verhängnis wurde. Leo entschied sich dazu das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen und in einer eigentlich aus trudelnden Partie einen letzten Köder auszulegen. Der Trick sollte aufgehen und so musste nun der Polcher Spieler die Niederlage einstehen und damit war beim Stand von 3,5 zu 1,5 der Mannschaftssieg für die Schachfreunde Ochtendung I in trockenen Tüchern. Fynn Schneider weigerte sich beharrlich seine schlechte Stellung aufzugeben und wollte sich die Abwicklung zeigen lassen. Harm Nordmann spielte es dann tatsächlich etwas ungenau und erlaubte damit Fynn nicht nur die drei Mehrbauern zu stoppen, sondern auch den dafür behaltenen Läufer in der Stellung zu lassen so dass es am Ende dann der zweite Sieg und das 4,5 zu 1,5 wurde. Aufgrund eines unglücklichen Fehlers in der Aufstellung wird der Sieg in der Tabelle mit 5:1 gewertet und zwei der Punkte ergaben sich kampflos. Dennoch ist das Ergebnis – die Wiederholung des letzten Aufeinandertreffens vor zwei Jahren – ein gutes Zeichen.